
Zwei Texte wurden online
publiziert
Anmerkungen zu
einer Re-Lektüre meines Textes »Acht Thesen zu einer militanten Geschichtsschreibung«
aus dem Jahr 1977. Von Sergio Bologna (jungle world Nummer 26 vom 29. Juni 2005
)
Serhat Karakayali: Lotta
Continua in Frankfurt, Türken-Terror in Köln. Migrantische Kämpfe in der Geschichte der
Bundesrepublik (grundrisse Nr. 14)
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Freies Sender Kombinat (FSK)
Hamburg 93,0 MHz
Sendung am 3.3.2006
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Inhaltsverzeichnis
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Vorwort der
Herausgeber
Vorwärts und viel vergessen -
Bewegungsgeschichtsschreibung
zwischen Mangelökonomie und Desinteresse?
War im Planstaat der siebziger Jahre die Soziologie eine Art Leitwissenschaft, so gewinnt
man heute den Eindruck, dass im Zeitalter eines vermeintlichen Endes der Geschichte die
Geschichtswissenschaft diese Rolle übernommen hat. Der Prozess der Historisierung
zentraler zeitgeschichtlicher Ereignisse und das Ringen um die Interpretationshoheit über
diese nimmt einen immer größeren Stellenwert im aktuellen politischen Geschehen ein. Die
Bedeutung von Protest und Opposition für die Legitimierung der Bundesrepublik ist dabei
weiterhin umstritten, wie etwa die Dutschke-Debatte Anfang 2005 zeigte: Schien es lange
so, dass 68 als nachgeholter gesellschaftlicher Gründungsakt einer westlich
orientierten BRD angesehen wurde, so weist die Auseinandersetzung um das Verhältnis von
Rudi Dutschke zu politischer Gewalt in eine andere Richtung. Die Gewalt sei, wie vielfach
angenommen, kein Zerfallsprodukt der Studentenbewegung, sondern Kernbestandteil der
antiautoritären Bewegung gewesen, so Wolfgang Kraushaar, Historiker am Hamburger Institut
für Sozialforschung. Er wertet den im Besitz des Instituts befindlichen Dutschke-Nachlass
aus und hat sich zum Ziel gesetzt, dessen Image als Ökopazifisten, das ihm die Gründer
der Grünen posthum verliehen, gehörig ins Wanken zu bringen.
Hier wird eine Gewaltdebatte neu aufgerollt, die schon in den Auseinandersetzungen um die
Vergangenheit des rotgrünen Außenministers anklang. Es geht dabei maßgeblich darum, wer
von den 68ern wann in welchen Notizen und Papieren Gewalt gepredigt und auf der Straße
auch praktiziert habe und zwar schon lange bevor es staatliche Gegenreaktionen gab.
Bei Dutschke wurde Kraushaar 1966 fündig, der Beweis sei damit erbracht, dass sein
Stadtguerillakonzept keineswegs eine Reaktion auf den späteren Verlauf der
Studentenbewegung gewesen sei, sondern schon lange vorher fertig in der Schublade gelegen
habe. Staatliche Gewaltexzesse gegen die APO, etwa am 2. Juni 1967 oder während der
Osterunruhen 1968, waren demnach notwendige Reaktionen auf ein vorhandenes
Gewaltpotenzial, könnte man ergänzen.
Galten die 68er bislang als fester
Bestandteil einer bundesdeutschen Erfolgsgeschichte, werden sie aktuell wieder einmal
angegriffen. Es scheint demnach immer noch umstritten zu sein, welcher Grad von
Denunziation oder Integration historischer Oppositionsbewegungen in welchen aktuellen
politischen Situationen angesagt ist.
Während also die Deutungshoheit über die Geschichte eine große Rolle spielt, geben sich
die neuen sozialen Bewegungen relativ geschichtslos zumindest was den Umgang mit
ihrer eigenen Vergangenheit betrifft. Die Klage ist nicht neu: Die Theoriebildung ist
geschichtsvergessen, Erfahrungen aus älteren Debatten und Kampagnen sind verschüttet,
Neue müssen oder wollen sich vieles erst mühsam wieder neu aneignen
nicht immer mit besseren Ergebnissen wie die Generation vor ihnen. Gleichzeitig ziehen
sich Ältere resigniert zurück, da eine Weiterentwicklung kritischer Politik
nicht möglich zu sein scheint. Damit ist allerdings weit mehr als ein Bedauern des
permanenten Wissensverlustes über zentrale Kulturtechniken gemeint, es geht vielmehr
darum, dass es den neuen sozialen Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken an
einem kollektiven Gedächtnis mangelt.
Mit dem vorliegenden Band wollen wir in die Debatte zur Geschichte der und zur
Geschichtsschreibung über die neuen sozialen Bewegungen eingreifen und die Bedeutung der
Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und darin insbesondere der radikalen,
undogmatischen Linken für heutiges politisches Handeln kenntlich machen ohne
freilich dabei einen funktionalistischen Zugriff auf historische Ereignisse zu
propagieren. In keinem Fall kann es darum gehen, Aktionen, Kampagnen oder Mobilisierungen
aus der Vergangenheit zur Blaupause für außerinstitutionelles und
außerparlamentarisches politisches Handeln schlechthin zu erklären. Vielmehr kann ein
Zugang zur Geschichte neuer sozialer Bewegungen nur von der Frage angeleitet sein, was
diese Bewegungen, deren Debatten, Zielsetzungen, Erfolge und Misserfolge uns heute noch
sagen bzw. was überhaupt als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden kann, oder ob nicht
das erfolgsorientierte Denken schon selbst der hegemonialen Geschichtsschreibung auf den
Leim geht und für die Beschäftigung mit neuen sozialen Bewegungen ganz andere Kriterien
zu gelten haben.
In den Sozial- und Geschichtswissenschaften
ist Bewegungsgeschichte ein erstaunlich randständiges Thema. Erstaunlich ist das schon
allein deswegen, weil viele Menschen insbesondere Sozial- und
GeschichtswissenschaftlerInnen im Laufe ihres Lebens mit Aktionen, Lebensstilen
oder anderen Modi der neuen sozialen Bewegungen in Berührung kamen. Diese Erfahrungen
werden jedoch anscheinend nicht als Bestandteil einer politischen Geschichte angesehen,
vielmehr werden sie als private Jugenderlebnisse abgebucht, getreu dem Wehnerschen Motto,
nach dem ein guter Demokrat durchaus eine radikale Jugend durchgemacht haben müsse.
Dabei ist durchaus ein historischer Fundus an Konzepten politischer Geschichtsarbeit
vorhanden. In den sechziger und siebziger Jahren setzte sich die Historische
Sozialwissenschaft in Kritik der damals hegemonialen Politik- und Geistesgeschichte
(Staatsmänner machen Geschichte) für die Betonung gesellschaftlicher
Prozesse und Strukturen ein. Sie untersuchte Klassen und Schichten, technische Innovation
und Ökonomie. Die am Fortschrittspessimismus der neuen sozialen Bewegungen angelehnte
Alltagsgeschichte wiederum kritisiert an der SPD-nahen Historischen Sozialwissenschaft,
dass das Individuum, sein Alltag und individuelle Deutungen dort nicht vorkämen. In den
achtziger Jahren gab es in der BRD die Geschichtswerkstätten, in denen sich
feministische, gewerkschaftliche und andere ehrenamtliche und akademische HistorikerInnen
zusammenschlossen. Sie brachten die Geschichte derjenigen in die Öffentlichkeit, die
bislang von der konservativen Geschichtswissenschaft und der Historischen
Sozialwissenschaft ausgeschlossen waren: so genannte Unterschichten, Frauen, nicht
organisationsgebundene Strömungen und Aktionsformen der ArbeiterInnenbewegung usw. Diese
so genannten BarfußhistorikerInnen betrieben Geschichte aus der Sicht der Unterdrückten
und Abhängigen, sie untersuchten deren Alltag mit einem bewusst subjektiven Ansatz und
der Methode der oral history, der erzählten Geschichte: Durch Befragungen von
ZeitzeugInnen nutzt die oral history deren Kompetenz und rückt jene überhaupt erst als
Quellen mit Aussagekraft und -wert ins Bewusstsein. Die AktivistInnen der
Geschichtswerkstätten verfuhren nach dem Motto Grabe (= forsche), wo du
stehst und untersuchten die Geschichte ihres Betriebes oder Stadtteils. Dies führte
im weiteren zu der Kritik, dass das immergleiche unkritische Erzählen von individuellen
Erinnerungen (Geschichten statt Geschichte) in eine Art alternative
Heimatgeschichte münde und somit auch nicht gerade politisch fortschrittlich und
methodisch innovativ sei. Hinzu kommt die in letzter Zeit stark problematisierte Thematik
der Beschränktheit und Fragwürdigkeit individueller Erinnerungen von ZeitzeugInnen.
Historische Aufarbeitung und die betrifft in den schnelllebigen neuen sozialen
Bewegungen schon einen Zeitraum von vor fünf Jahren kann nur von Menschen
vollbracht werden, die dabei waren oder sich für die Beschäftigung mit der
Geschichte der eigenen Bewegung engagieren und sich dafür Zeit nehmen (können). Dabei
gilt es, gravierenden Tatsachen Rechnung zu tragen: erstens der politischen Lage, die
nicht nur von Abwehr-, sondern auch von Existenzkämpfen gekennzeichnet ist, die den
Aktivismus in bisher gekannter Form in Frage stellen und zudem kaum Raum für den Luxus
von Geschichtsarbeit lassen. Zweitens ist die Zeitspanne, in der sich die meisten
AktivistInnen in den Bewegungen aufhalten, relativ kurz und reicht in der Regel nicht
über das schwarz-rote Jahrzehnt vom 19. bis 28. Lebensjahr hinaus. Dies hat
zur Folge, dass ein Interesse für geschichtliche Aufarbeitung kaum entsteht und die Frage
nach der eigenen Geschichte selten gestellt wird. Drittens sind es oft nur Einzelpersonen
und kleine politische Gruppen, die sich für Geschichtsarbeit begeistern können. Zudem
betreiben Bewegungsarchive jenseits der Betreuung ihrer meist wenigen NutzerInnen keine
offensive historische Bildungsarbeit.
Die Geschichtslosigkeit der neuen sozialen
Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken resultiert aber auch aus dem
Selbstverständnis undogmatischer Praxis, das von Spontanität geprägt ist, geplante,
strategische Politik sowie festere Organisationsformen lange Zeit ablehnte und Theorie
(und damit auch Geschichte) vor allem als Legitimation der eigenen Praxis verstand. Ein
kollektives Gedächtnis kann sich angesichts solcher losen Strukturen und einer hohen
personellen Fluktuation nur schwerlich bilden.
Die Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und der radikalen, undogmatischen Linken ist
in großen Teilen insbesondere auf lokaler und regionaler Ebene erst noch zu
schreiben. Sicher sind dabei die bescheidenen materiellen Bedingungen, denen
Geschichtsvermittlung heute unterliegt, in Rechnung zu stellen. Die ehrenamtliche Arbeit
an diesem Buch beispielsweise war von Bedingungen der Mangelökonomie geprägt, die
Herausgeber und viele der AutorInnen sind im weitesten Sinne prekär Beschäftigte.
Manchmal hätten wir uns schon die Stille eines Studierzimmers gewünscht, in dem man
typisch männlich den Sorgen um Existenz und Reproduktion enthoben, der
Theorie frönen, oder einfach nur in Ruhe ein Buch lesen kann. Inhaltlich hat es jedoch
eher Vorteile, sich mit Bewegungsgeschichte jenseits akademischer Zwänge und
Anpassungsleistungen auseinander zu setzen ohne dabei den prekären Status
ehrenamtlicher Geschichtsarbeit glorifizieren zu wollen: Politische Fragestellungen werden
wieder zentral, akademische Rituale und Moden stehen erst einmal nicht im Mittelpunkt,
wenn sie auch aufgrund eigener akademischer Sozialisation nicht völlig abzuschütteln
sind.
Die Initiative zu diesem Band und der ihm vorangegangenen Tagung im Oktober 2004 in Bremen
entsprang außerakademischem Engagement. Als Nachfolgeveranstaltung von making history,
einer unter anderem vom Arbeitskreis Kritische Geschichte 2003 in München ausgerichteten
Tagung zu Positionen und Perspektiven kritischer Geschichtswissenschaft,(1) war Vorwärts und viel
vergessen Fachtagung zur Geschichte sozialer Bewegungen in Bremen Ausgangspunkt
einer kritischen Debatte über Chancen und Grenzen einer Bewegungsgeschichtsschreibung,
deren erste, sicherlich lückenhafte Zwischenergebnisse nun in diesem Band vorliegen.
Bewusst greifen wir dabei auf Ansätze, die innerhalb und außerhalb der Akademie
entwickelt wurden, zurück, ohne das eine als bewegungsfernes Herrschaftswissen oder das
andere als unwissenschaftliche Selbstbeweihräucherung zu diffamieren. Nicht gelungen ist
uns dabei allerdings, die Hegemonie männlicher, akademisch sozialisierter
Geschichtsschreiber zu brechen. Auch die eingeforderte Alltagsorientierung der
Geschichtsschreibung zeigt sich nur in wenigen Beiträgen.
Die 13 Beiträge, die der Band enthält,
decken somit zwar nicht die ganze Bandbreite einer Bewegungsgeschichte, wie wir sie uns
wünschen würden, ab, repräsentieren aber dennoch maßgebliche Teile. Widmen sich einige
der Beiträge beispielhaft der konkreten Geschichte neuer sozialer Bewegungen
(Ilse Lenz und Brigitte Schneider, AG Grauwacke, Rainer Wendling, Gottfried Oy und
Christoph Schneider), so thematisieren andere politische Bedingungen und (Miss-)Erfolge
politischer Bewegungen (Gottfried Oy, Thomas Kunz, Serhat Karakayali, Stephan Grigat,
Bernd Hüttner) oder die theoretischen und methodischen Voraussetzungen und Fallstricke
einer Auseinandersetzung mit der Geschichte neuer sozialer Bewegungen und der radikalen,
undogmatischen Linken (Imma Harms, Sebastian Haunss, Dirk Lange, Sergio Bologna).
Wir hoffen, zumindest einen Eindruck davon zu vermitteln, auf welchen Feldern interessante
Ansätze verfolgt werden, welche Themen derzeit in der Diskussion sind und woran sich die
Geschichtsarbeit zukünftig orientieren kann und wünschen uns eine rege Debatte
über die zur Diskussion gestellten Ansätze und Thesen.(2)
Allen, die zum Zustandekommen des Buches beigetragen haben, insbesondere den AutorInnen,
dem Verlag sowie der Rosa Luxemburg Stiftung namentlich Dr. Florian Weis und Dr.
Lutz Kirschner für die finanzielle Unterstützung, sei herzlich gedankt.
Anmerkungen
1 Siehe Richard Heigl, Petra Ziegler, Philip Bauer
(Hg.) 2005: Kritische Geschichte. Perspektiven und Positionen, Leipzig und www.kritische-geschichte.de.
2. Ein Ort dieser Debatte ist die Mailingliste des Netzwerks Kritische Geschichte
(Subskription über www.kritische-geschichte.de).
Email-Kontakt zu den Herausgebern
mail@vorwaerts.org
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Inhaltsverzeichnis
| Vorwort |
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Bernd Hüttner/Gottfried Oy/Norbert Schepers: Vorwärts und viel vergessen.
Bewegungsgeschichtsschreibung zwischen Mangelökonomie und Desinteresse? Probleme
der Bewegungsgeschichtsschreibung
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| Probleme der
Bewegungsgeschichtsschreibung |
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Imma Harms: Der Zwang zur Geschichtsschreibung. Polemik gegen die Vitrinisierung
der eigenen Vergangenheit
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Sebastian Haunss: Geschichte und Perspektiven
sozialer Bewegungen
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| Projekte einer
Bewegungsgeschichtsschreibung |
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Dirk Lange: Politische Alltagsgeschichte. Ein Konzept zur historischen
Erforschung neuer sozialer Bewegungen. Projekte einer Bewegungsgeschichtsschreibung
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Ilse Lenz/Brigitte Schneider: Neue Frauenbewegungen
und soziale Bewegungsforschung. Ansichten eines Forschungsprojekts
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A.G. Grauwacke: Autonome in Bewegung.
Reflexionen über ein Geschichtsprojekt von unten
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Rainer Wendling: Zwischen Sozialgeschichte und oral
history. Ein eMail-Interview mit Rainer Wendling vom Verlag Assoziation A über die
Schwierigkeiten außerakademischer Geschichtsarbeit
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Gottfried Oy/Christoph Schneider: Freiheit vor der
Politik. Die Ausstellung Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF Geschichte einzelner
Bewegungen
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| Geschichte einzelner
Bewegungen |
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Gottfried Oy: Haut dem Springer auf die
Finger. Neue Soziale Bewegungen und ihre Medienpolitik
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Thomas Kunz: Fortwährendes Sicherheitsspiel.
Die Politik Innerer Sicherheit in der Bundesrepublik
und ihre Kritiker
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Serhat Karakayali: Lotta Continua in Frankfurt,
Türken-Terror in Köln. Migrantische Kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik
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Stephan Grigat: Danke, Gerhard! Die
Staatsfixiertheit der Linken und der Konformismus oppositioneller Bewegungen
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Bernd Hüttner: Schätze, Schimmel und
Sozialgeschichte. Aus dem Alltag eines Bewegungsarchivs
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| Historisches Dokument |
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Sergio Bologna: Acht Thesen zu einer militanten Geschichtsschreibung. Mit einer
Einleitung von Bernd Hüttner und
Anmerkungen zu einer Re-Lektüre von Sergio Bologna |
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